Was ist das nennenswerteste an dem in der Baie Audierne liegenden Ort Plomeur?
Die Baie Audierne mit dem dazugehörenden Naturschutzgebiet?
Die vielen Blumenfelder, die in jedem Frühjahr mit ihren Farben und Düften die Luft erfüllen?
Ein beeindruckendes Bild und nicht nur das, denn Wanderungen besonders zu dieser Jahreszeit hinterlassen ein unvergesslich Erlebnis. Das gesamte Hinterland des Strandes von La Torche, bei Plomeur wird überflutet von Hyazinthen, Tulpen, Osterglocken…, so wie Sie die persönlich bestimmt bereits aus Holland kennen. Das Wetter ist um diese Jahreszeit lieblicher als bei Ihnen und an machen Tagen wenn wir Glück haben können wir bereits Anfang März in der Sonne sitzen. Die Luft ist reiner, die Sonne intensiver und Dank des Golfstroms, der hier an der Küste vor Plomeur, an der Pointe de Penmarc’h und der gesamten Baie Audierne vorbei zieht verfügen wir über ein milderes Micro-Klima.
Aber der atlantische Ozean und La Torche bietet Ihnen noch viel Mehr:
Waouh da geht die Post ab…
Le Surf, wie man hier in der Bretagne sagt!
Wellenreiten, Boadyboarden und…
Give your heard and learn to fly „Kitesurfen – Faszination auf dem Wasser”
Das Kitesurfen ist der seit einigen Jahren der neue Trend-Wassersport auch hier bei uns in der Region in der Bretagne!
Die vollkommene Magie der Wellen erleben zum Crack werden bei La Toche.
Sie werden über „ Et si on partait…en Bretagne ?
auf dem richtigen Wege zu unseren Wellen bei La Torche & Pors Carn sein.
Die Packende Eleganz dieses magischen Sports zieht viele junge oder jung gebliebene Freacks in unsere Gegend zu La Torche, in die Bretagne ins Süd-Finistère.
Shortboard für manche, Longboard etwas anders aber einfach Klasse, da man hier nicht viel tun muss um die Welle ganz oben zu ereichen. Lernen Sie hier vor Ort die Wellen einzuschätzen, den Einfluss der Strömung zu begreifen, und vor allen Dingen die Gefahren nicht zu unterschätzen…
Die Pointe de la Torche/ die Spitze von La Torche wurde im Laufe der Jahre eine Legende des „Surfens“. La Torche befindet sich an der Point de Bretagne, an der äußersten Spitze der Bretagne und gehört zu der Gemeinde Plomeur.
Also worauf wartet Ihr / warten Sie noch???
Frontside (mit dem Gesicht zur Welle) Richtung La Torche, oder einen Turn in Richtung Strand um dort die tollen Boys, heißen Girls und diese vielen Sportfanatiker kennen zu lernen.
Das Bodyboarden schläft hier vor Ort nicht den Dornröschenschlaf sondern wird immer beliebter. Schauen Sie den Bodyboarden zu, die die hohen Wellen bei La Torche nehmen! Diese Bilder werden Sie nicht mehr loslassen. Es ist unglaublich anzusehen, wie die jungen Leute über den Kamm der Welle ausgespuckt werden.
Kommen Sie zu La Torche um auf der perfekten Welle zu „surfen“. Der lange Weg lohnt sich bestimmt und Et si on partait…en Bretagne? wird Ihnen gerne bei Ihrer Urlaubsplanung behilflich sein.
Hier vor Ort kann natürlich das gesamt Jahr über gesurft werden. Der Herbst ist jedoch die ideale Saison. Nicht zu vergessen das Frühjahr und der Winter.
Die besten Windrichtungen zum surfen bei La Torche kommen aus: Osten, Nordosten & Südosten
Der beste Seegang = La Houle kommt bei La Torche zum surfen aus folgenden Windrichtungen: Westen & Südwesten. Wellenlängen von 2.50m sind normal und eine Wellenhöhe von 1.50-2.00m ideal. Wenn die Wellen hier vor Ort 2.50m übersteigen muss man schon Profi sein um hier zu „surfen“.
Didier Tirilly & Ronan Chatain, die heute noch zu den guten Surfern de la Point de la Torche zählen hat die Region und der „Surfsport“ hier vor Ort viel zu verdanken.
Gaspart Larsonneur, Hugo Cornec, die Brüder Fontaine, Greg Salaun oder die von hier stammenden Freaks & Tops Thomas Joncour, Florian Talouarn sowie seine Schwester Annabelle Talouarn zählen heute zu den „ Besten“…
Boys & Girls, garçons & filles just wanna have fun!!!
Also worauf wartet Ihr noch?...
pour prendre la vage???
La Swell rentre à la Torche, il y a la Houle…
Wir erwarten Euch/ Sie in der Bretagne, in Plomeur bei La Torche !
Leben Sie ihren Enthusiasmus, ihre Begeisterung und Ihre Passion aus buchen Sie einen Surfkursus in Plomeur:
Tipp zu einer Surfschule bei La Torche:
Lage direkt an der Pointe de la Torche.
Shortboard, Longboar, Kite, Boadyboard sowie Strandsegeln.
Ich biete diverse Ferienhäuser in der Nähe von La Torche/Pors Carn an:
Ferienhaus RH-13, Ferienhaus RH-22&23, Ferienhaus RH-24 ( in den Blumenfeldern), Ferienhaus RH-26, Ferienhaus RH-27, Ferienhaus RH-67
Eine neue Surfschule befindet sich am Strand von Kermabec in Treguennec, der Link:
www.heenalu.fr
Der Besitzer heißt Olivier Martin.
Die Surfschule befindet sich direkt neben der Rettungsstation (in der HS) am Strand von Kermabec in 29120 Treguennec
Öffnungszeiten: Montag – Freitag 9:00-19:00Uhr
Ich biete ebenfalls diverse Häuser in unmittelbarer Nähe des Strandes von Kermabec an:
Ferienhaus RH-48, RH-49, RH-50, RH-51, Ferienhaus RH-35, Ferienhaus RH-37 & Ferienhaus RH-68
In beiden Surfschulen wird Englisch gesprochen!
So, nun ist erstmal Schluss mit dem Thema „Surfen“, denn nicht jeder ist Fan davon...
Ich möchte an dieser Stelle noch etwas zu der Geschichte von La Torche und der Baie Audierne schreiben:
Die Baie Audierne war Mitte des 17. Jahrhunderts sehr verarmt. Die Weite und die schlecht ausgebauten Wege erschwerten den Bewohnern den Anschluss an die damaligen Infrastrukturen.
Die vorliegende Küste war sehr gefährlich für die Handelsschiffe. Sehr unübersichtlicht und das schlechte Wetter sowie die fehlenden Leuchttürme oder Leuchtfeuer in diesen Bereich machte diesen Küstenstreifen zu einem sehr gefährlichen Küstenabschnitt für die vorbeiziehenden Handelsschiffe. Die gefährlichen Felsriffe vor der Baie Audierne ließen unendlich viele Schiffe stranden. Es verging nicht ein Winter ohne das ein Schiff an dem der Schiffrumpf zerstört wurde hier an der Küste angeschwemmt wurde. Schiffe strandeten und die Plünderungen begannen…An den Stränden wurde unendlich viel herrenloses Strandgut angespült. Diese Neuigkeiten gingen wie Lauffeuer zu den Farmen in der Baie Audierne. Die damals vollkommen verarmte Bevölkerung kam in einem Ansturm an die Strände…Männer, Frauen, Kinder alles wurde mobilisiert und das Maximum an Waren und Schiffsteilen abzuschleppen. Es wurde geplündert in jeglicher Art und Weise bevor die Obrigkeit vor Ort war um nach dem Rechten zu sehen und das angeschwemmte Strandgut zu konfiszieren.
Es brodelte und herrschte eine bedrückende, beängstigende Atmosphäre. Die Strafen waren hart…die festgenommenen Plünderer wurden hart gestraft um die Bevölkerung abzuschrecken. Es war leider sehr schwer diese damalige Situation in Griff zu bekommen……
Die Armut blieb…
Der Bodenbestand der Baie Audierne war ärmlich, hatte keine natürlichen Nährstoffe. Es handelte sich entweder um harten Lehmboden oder einfachen Sandboden…
Es musste eine Lösung gefunden werden.
Wie Sie schon in einem meiner Texte lesen konnten florierten ab Anfang des 19. Jahrhundert die Konservenfabriken in der Region der Bigoudenie.
Die Bevökerung der Baie Audierne musste einbezogen werden. Es musste eine Alternative zur Fischverwertung/Verarbeitung gefunden werden.
So entstanden diverse Gemüsekulturen:
Die Einwohner von Plomeur wurden größtenteils zu Bauern.
Spargel, Erbsen, Möhren, Mais, Zwiebel…
Die Bestellung der Felder war schwer und die damaligen, winterlichen Überschwemmungen der Baie Audierne erschwerten die Arbeit.
Jedoch setzte sich die Landwirtschaft durch und für die Bevölkerung kam der Aufschwung. Sehr viele der Einwohner wurden zu Bauern.
Der Boden wurde bearbeitet, es wurden ihm Nährstoffe zugeführt:
Algen, Mist, Fischabfälle, die aus den umliegenden Konservenfabriken stammten.
Der „ neue“ Reichtum entstand!
Es wurde Getreide angebaut: Graupen, Weizen, Hafer, Buchweizen und nicht zuletzt die besonders gut schmeckende, bretonische „Kartoffel“
Der Anfang des großen Handels der gesamten Region begann…
Bis ca. 1960 hielt dieser Aufschwung in der Landwirtschaft…eine erneute Krise begann, die Fabriken wurden geschlossen oder in die Großstädte wie z.b. Nantes verlegt.
Seit dieser Zeit spielt das Hinterland der Baie Audierne und die Landschaft um Plomeur mit einer neuen, anderen Farbpalette: Die Blumenzwiebelzüchtung beginnt.
Anfangs waren es die Tulpen & Iris. Dieser neue, attraktive Handel begann 1967. Seit den 80 Jahren betreiben diverse holländische Familien dieses Geschäft rund um Plomeur. Diese siedelten sich hier vor Ort in Plomeur an und brachten neue Ideen aus ihrem eigenen Land mit, welches sehr der Landschaft der Bigoudenie gleicht.