Bretonische, keltische Musik erweckt bei vielen Menschen Emotionen, Gefühle, die tief hinunter in den Bauch gehen…
Träume der Weite, der Ferne werden geweckt…
Wenn man diese Musik nicht kennt, schätzt man sie als veraltet und unattraktiv ein. Die bretonische Musik hat eine ganz eigenständige Tradition. Sie wird hier vor Ort in der Bretagne bevorzugt beim „Fest-Noz“ vorgetragen. Es handelt sich um eine Art des Wechselgesangs. Diese Musikform wurde in ihrem Rhythmus immer der Tanzbarkeit angepasst. Bombarde und Biniou Kozh sind heute für die Bretagne charakteristisch. Vokal -und Instrumentalmusik wird sehr gerne miteinander kombiniert. Alte Seefahrerlieder, Klagelieder („Gwerziou“) werden heute teilweise in modernisierter Form von den jeweiligen Sängern oder Sängerinnen verändert und mit eigenen Emotionen umgestaltet und vorgetragen. Die „Gwerziou“ werden meist in bretonischer Sprache gesungen und nicht in das Französische übersetzt.
Seit ca. 1970 entstand der große Aufbruch oder auch Umbruch. Die Einstellungen veränderten sich. Seit dieser Zeit und vor allen Dingen durch den Sänger "Alain Stivell" wurde die bretonische Musik unter dem Einfluss des angelsächsischen Folk-Rock verändert. Erweitert wurden die bis dato genutzten Instrumente durch die E-Gitarre, dass Schlagzeug und weitere Rock-Instrumenten.
Diese Veränderungen der bretonischen Musik, in Verbindung mit der traditionsreichen, aussagekräftigen, bretonischen Sprache und der keltischen Mystik, treffen genau den Nerv dieser neuen Musikepoche.
Es folgten Gruppen und Sänger wie etwa Tri Yann, Les Sonerien Du, Soldat Louis, Gilles Servat oder Christophe Miossec, um an dieser Stelle nur einige zu nennen…
was hier in der Bretagne geschichtlich auch immer wieder festgehalten wird!
Warum ich dies an dieser Stelle so betone ist eigentlich ganz einfach zu erläutern:
In den letzten Jahren hatten und haben eben diverse Musikerinnen großen Erfolg, wie zum Beispiel die aus Quimper stammende Nolwenn Corbell oder auch Cecile Corbell (eine keltische Harfenspielerin) aus Morlaix. Besonders zu betonen bleibt 2010:
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24.07.-29.07.2012
Das Musikfest welches im Herzen der Stadt Quimper stattfindet. Traditionen, Kostüme, Kultur und diverse Musikveranstaltungen stehen hier jedes Jahr für einige Tage im Mittelpunkt.
Weitere Einzelheiten werden Sie persönlich unter: www.festival-cornouaille.com finden
09.02.2012
Die bretonische Sängerin „Gwennyn“ steht heute im Mittelpunkt, denn Ihre CD „ Kan an Tevenn“ wurde von den Lesern der Tageszeitung „Le Telegramm“ zur bretonischen CD des Jahres gewählt.
Und wieder muss an dieser Stelle der Name Alan Stivell fallen, denn im Jahre 2000 begann das Abenteuer, die Karriere von „Gwennyn“ durch eine Einladung von diesem auf seiner damals neu herausgebrachten CD „Back to Breizh“. Die beiden Sänger publizierten dort gemeinsamen einen Titel. Diese Vereinigung, gab der Karriere von Gwennyn den Aufschwung in der keltischen Musikszene.
Die Musik von Gwennyn zeigt viele Kontraste. Pop, Rock und keltische Musik. Ihre Musik zeigt die Kontraste wie auch der bretonische, immer wieder wechselnde Himmel. Gwennyn komponiert Ihre Texte größtenteils selbst, und lässt sich von den vielen wunderbaren alten Musikstücken und auch Texten der Bretagne inspirieren. Sie singt hauptsächlich in Englisch, Bretonisch und auch einige, wenige Titel in Französisch.